yogastile - yoga flows


>> jivamukti yoga
>> sivananda yoga
>> yoga of the heart


über den stil

Die Asanas: "Yoga Flows" ist kein offizieller Yogastil wie Jivamukti oder Sivananda Yoga. Mit "Yoga Flows" bezeichnet man meist Haltungssequenzen, die einen "fließenden" Charakter haben. Dieser fließende Charakter entsteht erstens dadurch, dass die einzelnen Haltungen nicht allzu lange (meist 5-10 Atemzüge) gehalten werden. Und zweitens werden die Übergänge zwischen den Haltungen nicht einfach irgendwie, sondern auf eine ganz bestimmte, sinnvolle und möglichst fließende Art durchgeführt. In meinem Verständnis sind die Übergänge zwischen Haltungen nicht notwendiges Übel sondern bereits Teil jener Haltungen, in die sie führen. Man kann aus den Übergängen ebensoviel lernen wie aus den Haltungen selbst.
Atemtechniken (Pranayama) sind bei mir nicht ein gesonderter Teil der Stunden. Ich binde Atemübungen als integralen Bestandteil in die Flows ein. Es geht mir wesentlich darum, zu vermitteln, wie die Art und Weise, wie wir atmen, uns in den Haltungen selbst unterstützt und führt. Das heißt, ich vermittle eine Art und Weise des Atmens, die wir problemlos auch in den Alltag übertragen können. Pranayama wie die Blasebalg-Atmung oder die wechselnde Nasen-Atmung werden Sie deshalb bei mir vergeblich suchen.
(Tiefen)Entspannung: In 90-minütigen Einheiten leite ich am Ende jeder Unterrichtseinheit eine 10-15-minütige Tiefenentspannung. In 60-minütigen Einheiten verkürzt sich die Endentspannung auf 5-7 Minuten.
Achtsamkeit: Yogaphilosophie oder ethische Unterweisung ist nicht Teil meiner Stunden. Dazu fühle ich mich weder befähigt noch berechtigt. Allerdings ist für mich selbst das Üben von Achtsamkeit, von im-Augenblick-sein, spirituelle Praxis in Reinkultur. Achtsamkeit zu vermitteln, immer wieder daran zu erinnern, im Augenblick zu bleiben, sich selbst beim Üben wahrzunehmen, ist ein ganz wesentlicher Bestandteil meiner Stunden.



anspruchsvoll oder sanft?

Yoga Flows können ganz unterschiedlich herausfordernd sein. In Anfängerkursen sind die Haltungen so angelegt, dass sie alle wesentlichen Muskelpartien und Gelenke des Körpers ansprechen, aber nur sanft herausfordern. Die Eleganz der Übergänge zwischen Haltungen ergibt sich hauptsächlich aus deren Ähnlichkeit. So erfordert zum Beispiel der Übergang vom Krieger in das Dreieck nur eine relativ kleine Haltungsänderung - er ist aber unglaublich schön! In Fortgeschrittenenstunden sind die Haltungen schon etwas herausfordernder, setzten bereits einiges an Beweglichkeit, Kraft und Gefühl für Balance voraus. Auch die Übergänge zwischen den Haltungen sind schwieriger. So unterrichte ich in diesen Stunden beispielsweise das Zurückspringen aus dem Stehen und aus dem Sitzen und das Vorspringen ins Stehen bzw. ins Sitzen. Fortgeschrittenenstunden sind daher vor allem Leuten zu empfehlen, die Spaß daran haben, zu experimentieren - und die sich nicht entmutigen lassen, wenn erst einmal gar nichts klappt!

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